AUA – mein Baby ist wund

Und kaum eine Mutter, die diesen Zustand im Laufe der Pampers- Zeit ihres Kindes erlebt hat, kann von sich behaupten, dass sie ihn nicht nachfühlen kann… diesen Schmerz beim Wickeln, den man nahezu auf der eigenen Haut schreien hören kann.

Wenn man heute in den unzähligen Schnuller- Foren liest, wie viele Mütter dort verzweifelt um Rat fragen – weil sie alles schon probiert haben, es aber nicht besser wird, und sie einfach nicht weiter wissen – und wenn man dann liest, wie x-fach dann 1000 und eine Behandlungsempfehlung anderer Mütter gepostet werden, die alle versprechen „das Mittel der Wahl zu sein“ – ja… dann kann einem – mir in diesem Fall auch – ein bisschen arg schwindelig werden.

Zudem betroffene Mütter bis zur Einschulung damit beschäftigt wäre, würden sie alle nun aufgelisteten „Wundermittel“ tatsächlich bei ihrem Kind ausprobieren.

Die klinische Realität sieht in der Regel so aus, dass das Baby plötzlich wund ist – und Mütter nicht einordnen können: „Woher kommt das denn nun?“.

Eine Ursachenanalyse steht dann an erster (!) Stelle, bevor geschmiert, gebadet und getupft wird.

Ist die Ursache nicht behoben, KANN sich der Hautzustand nicht dauerhaft bessern! 

Dann geht es meistens in ganz klassischer Manier weiter.

Muttern befragt zunächst natürlich den Kinderarzt. Der verschreibt dann eine Creme oder empfiehlt die rezeptfreie Variante XY.

Muttern cremt 2 Tage lang und stellt dann fest: „… die Haut wird ja gar nicht besser!“

Verzweiflung macht sich breit. Nun werden nacheinander die Ratschläge der eigenen Mutter, der Schwiegermutter, der besten Freundin, der Nachbarin, der Krabbelgruppen- Kollegin, der Kita- Leitung, der einstigen Hebamme, der Apothekerin und die Empfehlungen des eigenen Hausmittel- Lexikons von Seite 179 ausprobiert.

Binnen einer Woche werden nun etliche Substanzen angewendet und Techniken ausprobiert – oft nach dem Motto: „Viel hilft viel!“. Morgens das, abends das, nachmittags dann noch mal das dazwischen. Nun ist alles drauf – kann ja nur besser werden!“

Besser wird es aber leider weiterhin nicht.

Im Gegenteil. Das Gesäß des Babys sieht immer schlimmer und schlimmer aus.

Muttern traut sich kaum noch zu wischen, um Stuhl- und Urinreste gründlich zu entfernen, weil allein bei der Vorstellung, diese inzwischen entzündliche, massiv gerötete, häufig nun bereits „offene Haut“ zu berühren, regelrecht eigene Schmerzen entstehen.

Verständlich, ja.

Und das Gefühl bleibt: „Wund sein gehört vielleicht irgendwie zu jeder Kindheit dazu…?“.

Nein.

Eben nicht.

Zumindest nicht, wenn man weiß, was zu tun ist, wenn das Baby wund ist. 

Kaum etwas beeinträchtigt die Ruhe, die Fröhlichkeit und die Harmonie eines Babys – oder eines Kleinkindes – so sehr, wie ein „wunder Po“.

Hilfe und Kontakt

Liebe Mütter, die ihr diesen Blog besucht. Liebe Freundinnen von Müttern, die ihr diese aktuell leiden seht. Liebe Kinderfreundinnen und -freunde, die ihr aktuell gerne jemandem helfen möchtet, der ganz verzweifelt ist wegen des Babys Haut.

Schickt meinen Kontakt gerne weiter oder schreibt mir eine Nachricht – sofern ihr selbst die Mutter, der Vater oder die oder der Erziehungsberechtigte seid.

Ich melde mich gerne zu dieser Thematik „Intertrigo“, so dass es eurem Kind und seiner Haut rasch wieder gutgehen kann.

Herzliche Grüße,
Sandra Reinheimer

Wund sein im Säuglingsalter