Spiegelflächen – vielleicht. Oder von Hundehaaren auf Blusen.
„Mit Tieren hab ich´s nicht so“ – das sagte neulich eine Teilnehmerin in einem Seminar.
Das Seminar beinhaltete Themen der Liebe, der Seele und des Geistes.
„Mit Tieren hab ich´s nicht so“ – und ich fragte mich im Stillen: „Ja, mit was denn dann, wenn nicht mit den Tieren, die uns als die sicherlich wahrsten Freunde der Seele an unsere Seite geschenkt wurden?“
Ich weiß nicht, aber Menschen, „die es mit Tieren nicht so haben“, mit denen hab ich nichts. Zumindest wenig.
Ganz wertfrei festgestellt.
„Mit Tieren hab ich´s nicht so“ – und wieder einmal war feststellbar für mich, dass solche auch irgendwie Menschen anders sind. Nicht immer. Aber oft.
Sie strahlen nicht.
Und wenn doch, dann eher eine Nüchternheit aus, in deren Radius ich mich selbst schnell verkopft fühle, obwohl ich das nicht bin.
„Mit Tieren hab ich´s nicht so“ – mir tut das fast ein bisschen leid.

„Mit Tieren hab ich´s umso mehr“ – war meine Antwort.
Und in Gedanken habe ich der Teilnehmerin dann drei weiße Hundehaare auf ihre Bluse gepinnt, die ich selbst noch auf meiner Hose fand.
Und als sie dann so vor mir stand, mit diesen drei imaginären Haaren auf dem Ärmel… da war mir so, als wäre sie lebendig geworden.
Was drei Hundehaare bewirken können.
Vielleicht sollten wir alle immer eine Dose dieser haarigen Reserve- Liebe dabei haben?
Für all die Menschen, die sagen:
„Mit Tieren hab ich´s nicht so“.


Tolle Gedanken… ich gebe Dir voll und ganz recht!