Angst verstehen – und gezielt verändern

Angst zu lösen beginnt dort, wo sie entsteht – nicht dort, wo sie sichtbar wird.

Ängste „fressen“ Menschen von innen – mit zum Teil stärksten, daraus resultierenden Einschränkungen im Außen:

  • Fokussiertes und generelles Vermeidungsverhalten, die sog. „Angst vor der Angst“
  • körperliche Symptome
  • Hoffnungslosigkeit
  • Einschränkungen in Job und Privatleben
  • lange – und in keiner Relation mehr zum Leidensdruck Betroffener stehende Wartelisten um notwendige Hilfe zu erfahren.

Eine Strategie von Ängsten ist sicherlich ihr sehr gekonnter Einsatz maximaler Manipulationsfähigkeit.

Nicht umsonst lassen Ängste viele Betroffene zunächst von Arzt zu Arzt laufen, bis es irgendwann „Klick“ macht.

Und dann begriffen wird, dass hier nicht – wie eigentlich erhofft – etwas Somatisches seine klare Sprache spricht. Mit zum Teil heftigsten, unangenehmsten und auf Dauer unerträglichen Symptomen.

Ängste sind vielschichtig, sowohl in der Art und Weise ihres Auftretens, als auch in der Konsequenz für Betroffene.

Das, was manchmal ganz harmlos beginnt:

  • ein erstes Gefühl von „Beklemmung“ in einem Fahrstuhl
  • das Gefühl „schlecht Luft zu bekommen“ in einer überfüllten Einkaufsmeile
  • ein plötzlich einsetzendes, scheinbar unerklärliches Herzklopfen
  • Schwitzen oder kurzfristiger Schwindel im Büro
  • ein „ungutes Gefühl“ mit dem Auto über Brücken und/oder durch Tunnel zu fahren
  • ein „Inneres Schreckgefühl“, weil einem schon wieder ein Hund auf dem Bürgersteig entgegen kommt,

neben vielen weiteren Beispielen – weitet sich nach bereits kürzester Zeit aus.

Betroffene kennen dann das Gefühl des „solche Situationen vermeiden wollen“, ähnlich wie das Erleben, „dass der Zirkel der Angst einen immer weiteren Kreis zieht in ihrem Leben zieht“, verbunden mit immer größeren persönlichen Einschränkungen.

Angst ist kein festgeschriebenes Geschehen

Im Laufe des letzten Jahres haben viele Klientinnen und Klienten mit der Thematik Angst- und Panikstörungen den Weg in meine Praxis gefunden.

Für mich als Lehrerin für Gesundheits- und Pflegeberufe mit langjähriger klinischer Erfahrung – insbesondere auch im Bereich der Psychosomatik – ist es immer wieder ein bemerkenswertes fachliches Erleben, wie deutlich sich Veränderungen oft bereits nach ersten gezielten Interventionen zeigen.

In den Folgesitzungen wird dies nicht nur subjektiv von meinen Klientinnen und Klienten berichtet, sondern auch in ihrer Stabilität, ihrem Erleben und ihrer Handlungsfähigkeit konkret sichtbar.

Aus professioneller Perspektive ist dabei vor allem eines zentral:

Angst ist kein festgeschriebenes, unveränderbares Geschehen.

Sie folgt inneren Bewertungs- und Reaktionsmustern, die – wenn sie verstanden und präzise angesprochen werden – veränderbar sind.

Gezielte Unterstützung bei Angst und Panik

Angst entsteht nicht zufällig. Sie folgt inneren Mustern – und genau dort lässt sie sich verändern.

Systemische Informationsklärung® setzt an der Ursache an.

Sie arbeitet nicht an der Oberfläche von Symptomen, sondern an den zugrunde liegenden inneren Strukturen, die Angst überhaupt erst aufrechterhalten.

Dadurch wird nicht nur kurzfristige Entlastung möglich, sondern eine nachhaltige Stabilisierung, die Betroffene häufig trotz vielfältiger vorangegangener Maßnahmen und therapeutischer Ansätze bislang nicht erreichen konnten.

In meiner täglichen Praxis begegnen mir immer wieder Menschen, die bereits ein umfangreiches Spektrum an Strategien, Interventionen und Therapieversuchen mitbringen – und dennoch weiterhin unter ihren Symptomen leiden.

Umso eindrücklicher ist es, wenn sie erfahren, dass Veränderung nicht an Zeit oder „Aushalten“ gebunden ist, sondern an die richtige Ebene der Intervention.

Denn Angst ist kein Schicksal.
Sie ist ein Prozess – und damit veränderbar.

Mehr zum Thema Ängste. 

Eine Antwort auf „“


  1. Schöne Webseite. Als Psychologe und Therapeut möchte ich die Seite einfach mal loben. Menschen gesund machen und zur Selbsthilfe bewegen ist die beste Medizin.
    LG Bernd Pelzer
    https.//angsthilfe.health.blog

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