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Frauengespräche –

So oft bin ich in den letzten Monaten gefragt worden: „Sandra….warum machst du neben den Praxisgruppen-Abenden nicht mal etwas „offeneres“… etwas, wo CQM nicht die Voraussetzung ist, um teilnehmen zu dürfen…“ – C‘est ca! – gesagt… getan… :-) Das erste Frauengespräch (… ja, der Name gefällt mir schon auch gut, keine Frage…) wird deshalb am 19. April 2018 um 19 Uhr in der Kaffeewirtschaft in Koblenz (Altstadt) starten. Eingeladen sind all jene Frauen, die Lust darauf haben, in einen spannenden, z.T. auch (meinerseits) moderierten Austausch zu gehen, über all das, was das Leben so hergibt. Tools meiner Coachingtätigkeit werden in ihrer Vorstellung und Anwendung sicherlich temporär integriert werden können, so dass der eine oder andere „Aha-Effekt“ sicherlich auch nicht ausbleibt. Ich freue mich, echt, dass auch dieses „Weibsbild-Projekt“ nun startet. Gut Ding… – wisst ihr ja ;-) Wichtig: Anmeldungen sind unbedingt (!) erforderlich, so dass ich bezüglich Planung und Orga den Rahmen kenne. Bitte schreibt mir, wenn ihr verbindlich dabei sein möchtet, eine E-Mail über den Kontakt. So, Liebes. That‘s it! :-* Herzliche Grüsse! Sandra

Vielleicht müssen wir erst  

Vielleicht müssen wir erst verstehen, dass wir eben nicht nur liebende Partner sind, sondern ganz primär und so völlig nüchtern betrachtet, erstmal Menschen? Menschen mit Launen, Phasen und ja, auch Menschen mit Stimmungsschwankungen. Vielleicht müssen wir erst verstehen, dass es ein sehr vermessener Anspruch ist, zu erwarten, dass eine Beziehung nur etwas wert ist, wenn sie sich stets und zu jeder Zeit „stabil glücklich“ fühlt? Vielleicht müssen wir erst verstehen, sofern keine ernsthaften Probleme zugrunde liegen (wie auch immer diese jeder einzelne für sich nun definiert…), dass Phasen einer Beziehung auch einfach mal durchgestanden werden können? Einfach so, ohne dauernd alles und jedes zu interpretieren und vor allem wieder einmal überzuinterpretieren? Ohne dauernd zu dramatisieren? Einfach so, mit dem sicheren Gefühl, erst mal abwarten zu können und zu wollen, was wirklich dahintersteckt? Um sich dann ganz entspannt auch wieder anzunähern? Diese Phasen, in denen es nicht immer und jeden Tag gleichbleibend läuft, diese Phasen gibt es auch in Freundschaften. Warum darf es sie nicht zwischen Liebenden geben? Vielleicht müssen wir erst verstehen, dass es nicht …

Und was ist… Liebe? 

So oft wird sie laut, die -so gefühlt- Frage aller Fragen:  „Was ist Liebe?“.  Oder in ähnlicher Variante, wenn auch wieder ganz anders „Woher weißt du, ob du verliebt bist oder liebst!?“  Liebe – ein Phänomen der Menschheitsgeschichte. Liebe – in so vielen unterschiedlichsten Facetten vorhanden. Oder auch nicht.  Eine anschauliche Betrachtung geben nachfolgend die Autoren Sternberg et al. Vielleicht für all jene, die sich momentan fragen,“ was es denn ist, was sich da grad so beinahe wie Liebe fühlt“, oder auch: „was es vielleicht auch nicht ist…“ obwohl man doch so zig-fach sicher war…  Nun, ein kleiner Exkurs über die Liebe…  „Bei der Nicht-Liebe ist keine der drei Komponenten:  Vertrautheit Leidenschaft und  Entscheidung/ Bindung)  vorhanden, so dass die meisten oberflächlichen Interaktionen zwischen Menschen dieser Kategorie zuzuordnen sind. Sympathie beansprucht die Komponente der Vertrautheit bzw. Verbundenheit, wobei Sympathie in diesem Kontext in Bezug auf Gefühle zu verstehen ist, die für kurze Beziehungen und Freundschaften charakteristisch sind. Verliebtheit beinhaltet etwa die Liebe auf den ersten Blick, in der die Komponente der Leidenschaft vorrangig ist. Bei der …

Geschichten dahinter. Nicht mehr. Nicht weniger. Lovestorys inklusive.

„Es wird immer behauptet, dass Frauen und Männer all ihre romantischen Fantasien über die Liebe ablegen müssen, wenn sie eine ernsthafte Beziehung aufnehmen. Dann gehe es um die Fakten, dann müsse man die Realitäten des anderen erkennen. Ich dagegen behaupte: Die Lovestory ist alles, was wir haben. Wir sind in Liebesdingen nie wirklich objektiv, uns wird kaum bewusst, wie wir unsere persönlichen Liebesgeschichten schreiben und – unter Umständen mit wechselnden Partnern – fortschreiben. Diese Geschichten unterscheiden sich gewaltig. Spricht man beispielsweise mit einem Paar, das auseinandergeht, so stellt man oft fest: Die Geschichten über die gemeinsame Zeit sind so unterschiedlich, dass kaum zu glauben ist, beide redeten über dieselbe Beziehung. Wir können die „Realitäten“ nur durch das Raster unserer eigenen Story erkennen. Selbst in Beziehungen, die von beiden Partnern als gut und glücklich bezeichnet werden, sind zwei völlig unterschiedliche Storys zu hören, wenn man die Partner unabhängig voneinander befragt. Ich habe oft erlebt, wie überrascht sie dann waren, wenn sie die „Version“ des anderen hörten. Ich denke, es ist von Vorteil, seine persönliche Lovestory zu …

Wenn ein Mann vor dir steht… 

Wenn ein Mann vor dir steht, einer, der die Grenzen seiner Gefängnisse gesprengt und innere Freiheit gekostet hat, einer, der von Lebensschmerz und Leid geöffnet wurde, wirst du wissen, wie neu und anders das ist.  Er wird nicht beim ersten Gegenwind weichen, wenn er sich ehrlich zu dir hingezogen fühlt. Auch dann nicht, wenn sich Angst, Spuren von Scham oder verletzte Anteile zeigen. Er wird nicht weichen, und zwar nicht, weil er ein überirdisches Wesen, sondern weil er zutiefst menschlich ist. Er wird da sein, erschüttert vielleicht, und dennoch aufrecht und von Anmut umgeben.  Er sieht Beziehungen als spirituelle Lernfelder, und spürt, wo es geborgen ist und stimmig. Er wird bleiben, so lange und so weit es beiden dient, weil er immer klarer die Zusammenhänge sieht und hinter Masken zu blicken vermag. Er weiss um das Spiel des Lebens in all seinen Facetten und ist neugierig genug, mit dir neue Wege zu gehen und Tiefen zu erkunden.  Und wenn er sich zurückzieht, dieser Mann, der seine männlichen und weiblichen Anteile zu einem berührend schönen Wesen …