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Von Nimmlingen und Giblingen – nicht mehr. Nicht weniger.

  „Wahre Freunde erkennst du in der Not“ – ja, ein Spruch über dessen Gehalt ich lange Zeit dachte, dass er auch in Großmutters Klamottenkiste passen und dort für immer glücklich sein könnte… Heute möchte ich diese Sicht revidieren. Und ja, vielleicht sind sie auch genau dafür da, diese -gefühlt und schlechthin- „schlimmsten Zeiten unseres Lebens“, nach deren… wohl alles an Kräften fressender… Überwindung wir dann jedoch in der Lage sind, sehr klar zu sehen. Vielleicht sogar klarer, als jemals, jemals zuvor. Ich für meinen Teil liebe sie. Ja, ich liebe Klarsicht, auch wenn der Preis FÜR den Weg dorthin sicherlich oft sehr hoch ist. Liebes, sei trotzdem bereit ihn zu zahlen. Denn: nichts ist wahrscheinlich befreiender, als schlussendlich sehr genau zu wissen, dass du sie keinen Tag länger aufrecht erhalten willst. Deine Beziehungen zu Menschen, deren Qualität dadurch glänzte, wertvoll zu erscheinen, wenn … oder weil… du selbst im Glanz der Sonne standest. Nichts, Liebes, ist wahrscheinlich ehrlicher, als genau die Erkenntnis, wer TATsächlich an deiner Seite war, als rein gar nichts weiter passierte …

Erste Praxisgruppe 2018 – denn das wird MEIN Jahr! :-*

Erste Praxisgruppe im Januar 2018 – ein herzhaftes „Hallo!“ an euch! :-* Ja, in wenigen Tagen ist es soweit! Das Jahr 2017 verabschiedet sich und 365 Tage „komplett NEU“ liegen vor uns… für mich persönlich immer wieder ein sehr schönes Gefühl, dass ein Jahreswechsel gleichsam auch so viele tolle und erwartungsfrohe Gedanken in sich trägt… „Was wird wohl alles passieren in diesem (meinem!) neuen Jahr!? Was wird sich verändern? Welche Wege werde ich gehen? Welche Entscheidungen treffen? Welche Menschen werden mein Leben begleiten? Bereichern? Wen oder was werde ich verabschieden? Welche Ziele werde ich erreichen? Welche Vorsätze umsetzen? Und: was werde ich wohl sagen, kurz bevor sich dann erneut ein Jahr verabschiedet, welches nun noch so WUNDERbar NEU vor uns liegt… In der Praxisgruppe am Mittwoch, 03.01.18, Beginn 19.30 Uhr, werden wir uns in den maximalen (!) kollektiven Flow begeben :-) All das, was wir uns für 2018 wünschen, all das, was uns ggf. bisher (noch!) daran hindert, einen tollen Durchstart zu erleben, das wird in dieser ersten Praxisgruppe des neuen Jahres thematisch Inhalt sein. …

Von Beziehungen und Sand

Beziehungen sind komplizierter geworden. Vielleicht auch, da Chats heute das neue Reden sind. Diskutiert wird Stunde um Stunde, ohne Augenkontakt, ohne die Nuancen der Stimme, ohne die kleinen Gesten und Zeichen des anderen, die sofort so vieles mildern könnten. Gekämpft wird weiterhin, klar. Leidenschaftlich und so voller Mut und Enthusiasmus, meistens dann, wenn ein persönlicher Vorteil daraus entspringen könnte. Der erste Schritt wird hinausgezögert, bis es zu spät ist. Und Gefühle? Gefühle werden über Facebook-Posts oder den entsprechenden Whatsapp-Status ausgesprochen. Natürlich immer am DU orientiert. „DU sollst LESEN, was DU mir hier gerade antust!“. „DU sollst LESEN, wie schlecht es mir geht, nur wegen DIR!“. „DU sollst mitkriegen, wie grandios ich mich doch amüsiere, obwohl DU mir gerade das Herz zertrampelst!“. Und vor lauter Spielchen und Spielchen, vor lauter „Ich grabe dir eine Grube in meiner Sandkiste, DU Arsch!“ – fallen wir immer nur wieder selbst kopfüber in genau diese Gruben hinein. Eine Generation, die sich so unsicher ist über die eigenen Gefühle. Verwirrt, weil man so oft einfach gar nichts mehr anfangen kann, mit all diesen Andeutungen und Spielchen. Verliebt in einen anderen Menschen, aber gebremst von seinem …

Was du ausschwingst – oder: Ursache-Wirkung liegt in deiner Hand 

Es ist immer wieder spannend, wie akribisch und intensiv Menschen im Nachgang doch bedauern und vor allem auch „betrauern“, was ihnen „nun schon wieder widerfahren ist“. Es ist spannend, wie nahezu verleugnend dabei überhaupt NICHT in Betracht gezogen wird, dass das, was nun erlebt wird, ausschließlich das Außen dessen abbildet, was das Innen vorher (!) produziert und (bewusst wie unbewusst) doch bereits gelebt hat. Gestern erst hatte ich eine Konversation mit einer guten Bekannten, der  momentan genau das widerfährt: das Innen hat über viele Monate geschoben, abgewägt, rumgedünkelt, überlegt, verworfen, gewartet und NICHT KLAR entschieden, obwohl auf der Hand lag, dass hier eine klare Entscheidung getroffen werden muss. Die Angst vor diesem notwendigen äußeren (!) Standing  und der konkreten Umsetzung von Zielen in genau diese Richtung, die Angst vor allen nur erdenklichen (aber ggf. gar nicht eintretenden?) „Konsequenzen“, die Angst, eine ungute (aber konstante) Komfortzone entschieden und KLAR zu verlassen und nun ebebso klar B zu praktizieren, nachdem A ja längst, längst stattgefunden hat… ganz SICHER hat diese monatelange „Nebel-Schwingung“ zwischen diesen unzähligen „Abers“ und …

Es ist die Klarheit, die fehlt.

Immer wieder fragen sich Menschen im Laufe eines Lebens, „warum „Dinge“ denn bloß so sind, wie sie sind“? Und vor allem die Begebenheiten, die nicht gefallen, die nicht förderlich sind, die stagnieren lassen, die immer wieder in gleiche oder zumindest sehr ähnliche Situationen bringen, die Traurigkeit, gefühlte Einsamkeit oder ein großes, großes allgemeines Hadern auslösen – ich denke genau das sind sie, die „Zeichen und Signale“, die uns zuteil werden, damit wir unsere Lebensweise überdenken und vor allem: ÄNDERN können.