Steine aufladen

Aufladung durch deine Hand 

Violet FlameBevor du deinen Stein verwendest, sollte er mit Energie aufgeladen oder „programmiert“ werden.

Dies geschieht dadurch, dass du den Stein in deine projektive Hand nimmst (bei Rechtshändern die rechte, bei Linkshändern die linke Hand), dein Bedürfnis visualisierst (Augen dafür am besten schließen) und die Energie deiner Visualisierung dann aus deinem Körper in den Stein fließen lässt. Diese Energie ist eine persönliche Kraft, die in uns allen existiert.

Sieh dann hin (geöffnete Augen), wie die Kraft aus deinem Körper durch deine projektive Hand in den Stein fließt. Lade ihn mit der Energie deines Bedürfnisses auf (siehe dazu bitte Kapitel „Deine Voraussetzungen“, in dem die 3 Voraussetzungen beschrieben sind, wenn du mit Steinen arbeiten möchtest) – z.B. Gesundheit, Liebe, Kraft, Mut, Ruhe, Geld… u.a. Wenn du weißt, dass der Stein nun mit deiner persönlichen Kraft schwingt, ist das Aufladen abgeschlossen. Dieser einfache Prozess wird die Wirkung deiner Steine erheblich verbessern.

Und wie geht das Visualisieren? 

Du kannst das Visualisieren ganz einfach üben. Schließe die Augen und visualisiere z.B. das Gesicht deiner besten Freundin oder deines Lieblingskleidungsstückes. Verstehst du? Visualisieren ist einfach nur ein „Sehen“ ohne Augen. 

dsc-0019Bei der Visualisierung hinsichtlich deiner Steinaufladung formst du ähnliche Bilder, wenn du den Stein in deiner Hand hältst. Die Bilder deines Bedürfnisses. Mit anderen Worten: „Du siehst nun, was erst noch werden soll“. In gewisser Hinsicht ist die Visualisierung somit der Schlüssel, der deine Energie auf das Ziel lenkt.

Wenn du z.B. die Liebe in dein Leben bringen möchtest, hältst du deinen Rosenquarz und visualisierst, wie du die Beziehung auslebst. Selbst wenn du das Gesicht des betreffenden Menschen nicht erblicken kannst (zum einen kann es sein, dass es diesen Menschen noch gar nicht gibt, zum anderen ist Magie nicht manipulativ!) „siehst“ du, wie du mit diesem Menschen glücklich bist. Lass dich von deinem Bedürfnis, so wie von der Emotion deines Bedürfnisses warmherzig umfassen. Sieh dann, wie die Energie aus deinem Inneren in den Stein, und dann wieder aus ihm herausströmt, um ihre Wirkung zu entfalten. Das ist magische Visualisierung.

Steinenergien 

Energiebild-ZeitenwendeWeil es eine schier unüberschaubare Ansammlung von Steinen gibt, ist auch ihr Gebrauch entsprechend vielfältig. Wie bereits beschrieben sind Steine Energiespeicher. Wir verwenden diese Energie, um eine notwendige Veränderung herbeizuführen. Dieses Kapitel ist für die Leser gedacht, die Lust haben noch ein kleines bisschen „tiefer“ in die Thematik „Die Nutzung der Energien der Steine“ einzusteigen. Im Inneren von Steinen gibt es zwei Grundtypen von Energien. Diese beiden Typen – die sog. projektive und rezeptive Energie – enthalten all die verschiedenen Schwingungen, die in Steinen stattfinden, wie „die Liebe wecken“, „das Glück anziehen“ oder auch „Negatives abwehren“.

Hier ein paar Assoziationen:

projektiv: elektrisch, heiß, Tag, physisch, hell, Sommer, Messer, aktiv;

rezeptiv: magnetisch, kalt, Nacht, spirituell, dunkel, Winter, Becher, träge.

Wir selbst haben sowohl projektive als auch rezeptive Energien. Diese Kräfte haben nichts mit unserem physischen Geschlecht zu tun, oder besser: sie sollten nichts damit zu tun haben. Da wir aber idR von Kindheit an dazu erzogen wurden, jene Energie zu betonen, die unserem physischen Geschlecht entspricht, sind „Unausgewogenheit“ ziemlich weit verbreitet. Eines der Ziele ist es, mit der Hilfe von Steinen ein Gleichgewicht zwischen diesen „Zwillingskräften“ herzustellen. Wenn sie aus dem Gleichgewicht geraten, also wenn eine Energie überwiegt oder maximal betont wird, kann dies zu „Symptomen“ führen.

Ein Überwiegen der projektiven Energie lässt den Menschen reizbar, aggressiv, zornig, übertrieben analytisch werden. Aus gesundheitlicher Hinsicht kann diese Unausgewogenheit zu z.B. Magengeschwüren, Kopfschmerzen und Bluthochdruck führen. Zu viel rezeptive Energie erzeugt Unausgeglichenheit, Lethargie, Depression, Desinteresse.

Falls Du eine Unausgeglichenheit/ Unausgewogenheit in deinem Energiehaushalt feststellst, kannst du Steine des entgegengesetzten Typs tragen, damit deine fehlende Kraft wieder aktiviert wird.

Projektive Steine

KarneolProjektive Steine sind hell, äußerlich, aggressiv und elektrisch. Sie besitzen starke, kraftvolle Energien, die Böses abwehren, Trägheit überwinden und Bewegung erzeugen. Projektive Steine tragen zur Heilung von Krankheiten bei, stärken den bewussten Verstand und vermitteln ihrem Träger Mut und Entschlossenheit. Man wendet sie an, um die physische Energie zu fördern, das Glück anzuziehen und Erfolg herbeizuführen. Diese Steine werden aus 2 Gründen verwendet:

  • um unerwünschte, negative Energien zu vertreiben, oder
  • einer Person Energie zuzuführen.

Eine Frau, die z.B. einen Karneol trägt, um Mut zu bekommen, leitet die Energie des Steins in sich hinein. Wenn diese Frau hingegen Negatives von ihrem Körper feenhaften möchte, würde sie dem Stein durch Visualisierung für diesen Zweck Kraft verleihen. Statt also Energie in sie hinein zu senden, sendet der Stein Energie von ihr weg. Das ganze Geheimnis liegt somit offensichtlich in der Visualisierung. 

 

Projektive Steine nehmen Kontakt mit dem bewussten Verstand auf. Sie sind oft schwer oder dicht, gelegentlich undurchsichtig, rot, orangefarben, gelb, golden oder farblos. Sie können auch wie die Sonne glänzen oder strahlen. Beispiele für projektive Steine sind z.B. der Rubin, Diamant, Topas oder Rhodochrosit.

Rezeptive Steine 

LapislazuliRezeptive Steine sind die natürliche Ergänzung der projektiven Steine. Sie sind lindernd, beruhigend, nach innen gerichtet. Sie fördern Meditation, Weisheit, Spiritualität und schaffen (inneren) Frieden.

Diese Steinen dienen der Kommunikation zwischen dem bewussten Verstand und dem Unbewussten. Sie wecken die Wahrnehmung. Sie strahlen Energien aus, die Liebe, Heilung und Freundschaft anziehen.

Die rezeptiven Steine werden wie die projektiven Steine verwendet. So kann z.B. ein Lapislazuli entweder dazu dienen „Liebe zu wecken“, oder – wenn er entsprechend aufgeladen wird – Depressionen zu absorbieren und Freude zu erzeugen. Rezeptive Steine kommen in allen möglichen Farben vor, wie Grün, Blau, Blaugrün, Violett, Grau, Silber, Rosa, Schwarz (das Fehlen von Farbe) und Weiß (die Kombination aller Farben). Beispiele für rezeptive Steine sind: der Mondstein, Aquamarin, Smaragd, Lochsteine, Rosenquarz, rosafarbener Turmalin, Kunzit, Lapislazuli und Sugilith.

 

Zwar lassen sich nicht alle Steine ohne Weiteres diesen Kategorien zuordnen, aber mit Hilfe dieses Systems können wir Steine mit ihren Grundkräften in Verbindung bringen. Wenn du irgendwo einen Stein siehst, versuch doch einmal festzustellen, ob er projektiv oder rezeptiv ist :-) Und schlussendlich: wenn du selbst keine Doktorarbeit über Steine schreiben möchtest, gibt es ja auch immer noch professionell arbeitende Edelsteinläden, in denen du eine fachsichere Beratung erhältst in der Auswahl (d)eines Steines :-)

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