Alle Beiträge, die unter Spiegelgesetz gespeichert wurden

Spieglein, Spieglein…

Bei manchen Menschen ist es irgendwann chronisch geworden, ja. Und die „Begründungen“ und „Rechtfertigungen“, „warum es doch wirklich absolut berechtigt, angebracht, legitim und WAHR ist… weil Person XY doch schließlich genau so ist…, dieses und jenes macht oder nicht macht…, doch auch andere schon festgestellt haben, dass…“, sind oft nahezu erheiternd. „Lästern verbindet…“, „Lästern entlastet…“, „Lästern ist bei Frauen doch total normal…“, „son bisschen Lästern hat schließlich noch nie geschadet…“… WEI. Was klägliche Versuche im breiten Repertoire der verallgemeinernden Pseudoargumente. Eine sehr treffliche Betrachtung zum Thema (Quelle: Erkennen, Verstehen, Verändern), die aufzeigt, wo sie tatsächlich liegen, die Defizite innerhalb der Geschichte. Die EIGENEN Defizite derer, die oftmals so akribisch versuchen, ihn durch diese dauernde Hinterrücks-Offensive zerschlagen zu wollen, den oft so gleißend-beißenden SPIEGEL.

Dein Widerstand klebt

Widerstand schieben. Nicht selten sogar maximalen (!) Widerstand. Häufig gegen Expartner, Lebensumstände, Menschen der Vergangenheit. Je intensiver ein Widerstand geschoben wird, desto höher ist die Erfolgsquote! Nämlich: genau diesen „Widerstands-Inhalt“ im Leben maximal festzuhalten. Wenn wir schieben, abwehren, nicht „an uns haben wollen“, mit was schieben wir denn? Bildhaft erstmal mit den Händen. Abwehrhaltung (Hände hoch), wegschieben (Hände schieben nach vorne). Und in dem Moment berühren unsere Hände wen oder was? Genau! Das, was du schiebst, es klebt förmlich an deinen Händen. Das, was du schiebst, du hältst es nahezu akribisch bei dir. Und du „verbindest“ dich damit, immer und immer wieder, obwohl du eigentlich genau das Gegenteil möchtest. In dem Moment, in dem du deinen Widerstand aufgibst (was nicht heißt, dass du zwangsläufig in den Friede- Freude- Eierkuchen- Modus wechselst, oh nein!), und willentlich entscheidest in die ANNAHME zu gehen, durchzulassen, die Arme entspannt und innerlich ruhig herunter zu nehmen, die Handflächen locker nach außen zu richten, hast du keine Widerstandsfläche mehr. Ohne diese (nennen wir sie mal “ klebenden Hände“) hast du gleichsam …

Gebleckte Zähne beißen DICH. Nicht andere. 

Je härter ein Mensch über einen anderen Menschen urteilt, umso gleißender brennt das Spiegelglas in ihm. Resonanz in dir wird nur erzeugt, wenn sie sich melden… genau diese Eigenanteile (!), die Vorwurf, destruktive Kritik und/ oder Ablehnung an anderen schlussendlich beherbergen. Nein, es wäre dir keinerlei Bedürfnis, das Verhalten einer anderen Person so in DEINEN Fokus zu stellen, wäre dies nicht genau DEINE Innenschau. Es wäre dir keinerlei Bedürfnis, zu beleidigen, zu hetzen oder immer noch den matschigen Schnee von gestern durch die Gegend zu schieben (nennt man das deshalb vielleicht „wettern“?), wäre es nicht DEINE Wunde! – die du vielleicht sogar (unbewusst) fühlst, aber eben (noch) nicht bewusst anschaust. Es ist nicht das Entscheidende, wie sich ein Mensch verhält in deinem Leben. Auch wenn du Jahre deines Lebens damit zubringst, das zu analysieren. Das Entscheidende ist ausschließlich, wie du darauf REAGIERST. Frage dich doch mal (nur EIN Beispiel für sicher 3stellig weitere!) wenn du das nächste mal z.B. einen „Antwort-Kommentar“ verfasst (… innerhalb dessen du dem anderen dann aber mal „so eine richtige Retourkutsche …

Bühnenmenschen und faule Eier

Wie war das doch gleich, mit genau den Dingen, die du liebst? Richtig! :-) Du bekommst in aller Regel mehr davon! :-) Wahre Sinnbilder der Selbstoffenbarung schicken dir wahrscheinlich auch genau deshalb dann und wann ungefragt ihre „Post auf Umwegen“ :-). Und da bekanntlich nichts umsonst passiert, auch in diesem Fall nicht, nein :-) 

Das Spiegelgesetz – (d)ein Schlüssel für alle Türen

Immer mehr Menschen begreifen, dass das äußere Leben ein Spiegel ihres inneren Lebens ist – dass Situationen stets etwas mit ihnen zu tun haben. Die nächste offensichtliche Frage ist dann: „Und was genau soll mir diese Situation nun sagen?“ Es gibt derzeit viele Versionen und Interpretationen des Spiegelgesetzes, von denen ich nicht allen in ganzem Ausmaß zustimmen kann. Für mich sagt es jedoch ganz sicher Folgendes aus: „Alles, was in meinem Leben auftaucht, ist ein Spiegel meines Bewusstseins und zeigt mir mein eigenes Inneres.“ Das Leben mit all seinen vielen Stolpersteinen hat nur einen Zweck:

Knöpfedrücker? – dann lass die Knöpfe leuchten!

Einer lieben Freundin gewidmet – nach einem aufschlussreichen Gespräch heute morgen. Kennst du noch die Frage deiner Eltern aus deiner Kindheit: „Wenn du mit dem Finger auf einen Menschen zeigst, wie viele Finger zeigen dann auf dich zurück?“ – aber fangen wir ganz vorne an ;-) „Immer dann, wenn du etwas an einem Menschen nicht magst, projizierst du etwas, was du an dir selbst nicht magst, auf ihn“ – diese These ist allen bekannt, die sich schon mal mit der sog. Projektion befasst haben. Und nun kann ich mir natürlich gut vorstellen, dass dein Ego brüllen wird: „Was??? – Nein, das kann überhaupt gar nicht sein!“. Natürlich „kann das für dich überhaupt erstmal gar nicht sein“, denn du willst es an dir (zunächst und logischer Weise) ja auch nicht sehen ;-) Und deshalb brauchst du sie: genau diese Menschen – oftmals sogar sehr lange und intensiv, oder sogar wiederkehrend – um es (irgendwann) sehen zu können! Bei allen, restlos ALLEN Urteilen, die du gegenüber anderen Menschen fällst, kannst du dir stets folgende Frage stellen: „Was hat …

Deine Kritiker und das Denkmal

Heute habe ich eine kleine Geschichte für euch, die alles sagt und nichts offen lässt, wenn wir uns das Thema Kritik einmal genauer ansehen. In einer konstruktiven Kritik – also jener Kritik, die eben nicht aus einem versteckten oder offensiven „Vernichtungswunsch“ heraus an einen anderen Menschen gerichtet wird, steckt eine wahrhaftigste Chance! Faire Kritik birgt enormes Verbesserungspotential, welches, sofern es der Empfänger erkennt und annimmt, großartig ausgeschöpft werden kann, in nahezu allen Lebensbereichen. In jeder Kritik steckt die Chance einer Weiterentwicklung und Verbesserung! Leider gehen viele unserer lieben Mitmenschen in sicherlich 8 von 10 Fällen eher sparsam damit um – mit ihrer – paradoxer Weise – dann doch recht „großzügig“ verteilten Kritik auf sachlichem, vor allem aber fairem Niveau. Vergessen wird dabei leider immer wieder eines (vor allem, wenn man die „Defizite“ der lieben „Kritik- Geber“ doch sehr nachweislich kennt :-) “ Man wird nicht dadurch besser, dass man andere schlecht macht. (Heinrich Nordhoff) Oder mit den einst klaren Worten des Otto Schily gesprochen – die immer daran erinnern, welche Kritiker im Leben eher für …