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Und? Warum mache ich das? 

Würdest du dir bei jeder deiner unzähligen täglichen Handlungen nur einmal ganz bewusst diese Frage stellen: „Warum mache ich das?“ – vielleicht würde es dich ganz plötzlich einen Moment innehalten lassen. Vielleicht wäre das auch der Moment der Erkenntnis, viel zu oft lediglich dem Strom, anstatt dem eigenen Denken zu folgen. Stellst du dir bei allem, was du Tag für Tag so tust, überhaupt mal die klare klare Frage an dich selbst, „ob du das tun sollst, oder nicht?“.  Wenn du dieses Bewusstsein erst einmal eingeschaltet hast, und lernst, es dann auch ganz gezielt zu benutzen, werden viele Bilder, die du vorher in deinem Kopf hattest, Stück für Stück zerfallen. Und erst dann wird sich das wahre Bild zeigen. Dies wäre er, der großartig gefühlte Moment, in dem wir ausschließlich nur noch unserem eigenen Denken folgen, anstatt uns weiterhin viel zu oft wie ein Blatt um Wind zu bewegen.  Frag dich viel, viel öfter: „Warum mache ich das?“. Und dann: dir ein wunderbares Gefühl beim täglichen Erwachen, Liebes.  Das Erkennen genau dieser bewussten,  wie vielfach …

Und was ist… Liebe? 

So oft wird sie laut, die -so gefühlt- Frage aller Fragen:  „Was ist Liebe?“.  Oder in ähnlicher Variante, wenn auch wieder ganz anders „Woher weißt du, ob du verliebt bist oder liebst!?“  Liebe – ein Phänomen der Menschheitsgeschichte. Liebe – in so vielen unterschiedlichsten Facetten vorhanden. Oder auch nicht.  Eine anschauliche Betrachtung geben nachfolgend die Autoren Sternberg et al. Vielleicht für all jene, die sich momentan fragen,“ was es denn ist, was sich da grad so beinahe wie Liebe fühlt“, oder auch: „was es vielleicht auch nicht ist…“ obwohl man doch so zig-fach sicher war…  Nun, ein kleiner Exkurs über die Liebe…  „Bei der Nicht-Liebe ist keine der drei Komponenten:  Vertrautheit Leidenschaft und  Entscheidung/ Bindung)  vorhanden, so dass die meisten oberflächlichen Interaktionen zwischen Menschen dieser Kategorie zuzuordnen sind. Sympathie beansprucht die Komponente der Vertrautheit bzw. Verbundenheit, wobei Sympathie in diesem Kontext in Bezug auf Gefühle zu verstehen ist, die für kurze Beziehungen und Freundschaften charakteristisch sind. Verliebtheit beinhaltet etwa die Liebe auf den ersten Blick, in der die Komponente der Leidenschaft vorrangig ist. Bei der …

Männlich sein dagegen sehr…

Postings dieser Art werden in aller Regel weder gelikt, noch geteilt. Zeigen sie doch sehr deutlich, WIE Tabu- besetzt „Störungen im Liebesleben“ sind, und wie nachhaltig sie doch oft die „innere Schmerzgrenze“ von Männern übersteigen. „Nicht darüber sprechen“ ist KEINE Lösung. „Nichts dagegen tun, abwarten, still halten und (tapfer) leiden“ erst recht nicht. Unsere bisherigen Erfahrungen mit betroffenen Klienten, deren Partnerinnen und auch Paaren motiviert uns, immer wieder aufzuzeigen, wie sicher eine positive Veränderung möglich ist. Erektile Dysfunktion – umgangssprachlich „Potenzstörung“ oder „Impotenz“ – ein Thema, über das man(n) nicht gerne spricht. Die dazugehörige Frau – früher oder später – auch nicht (mehr). Die „große Flaute im Bett“, nicht selten ein – kurz- oder langfristiger – Trennungsgrund, in etlichen Fällen (zusätzlich) ein gefühltes „Totalversagen“ für betroffene Männer, mit nachhaltigsten Auswirkungen auf das eigene Erleben ihrer Sexualität und das Lebensgefühl in seiner Gesamtheit und Fülle. Neben diversen organischen Beschwerden können psychische/ psychosomatische Ursachen wie Stress, Konflikte, Depression, übertriebene Erwartungshaltung, Leistungsdenken, sowie das breite Spektrum der bewussten (und unbewussten) Angst als „Liebeshemmer“ auftreten. All unser Erleben wird minutiös …

Weil es eben nicht immer „das einfachste der Welt ist“

Ganz offiziell haben meine CQM- Kollegin Anke und ich nun den Schwerpunkt des Sexual Coachings in unsere Arbeit aufgenommen. Da es keine Zufälle gibt – und ja, wir natürlich erkannt haben, was uns ZUfiel in den letzten Wochen und Monaten, weil der Zeitpunkt da ist, und es ZUfallen sollte – freuen wir uns nun auch auf dieses  Arbeitsfeld, mit der sicheren Intention „Türöffner“ zu sein, für sicherlich einige Männer (aber auch Frauen!) im Bereich ihrer Sexualität. Spannend – oh sicher. Vor allem hinsichtlich ihrer erlebten Veränderungen, die uns Klienten schildern. Und wie es so ist, mit den „Türöffnern“: „Please, don´t forget (never forget!): Türen klemmen manchmal, ja. Türen wirken auch manchmal so verschlossen, dass man(n) denkt: „Hilfe! Bekommst du nie wieder auf!!!“. Türen können jedoch manchmal auch lediglich im „Schlüssel grad verlegt- Modus“ sein. Oder so zugewachsen, dass man den Eingang gar nicht mehr vermutet hinter dem meterhohen Sicht- (und Selbst!) Schutz. Lass dich nicht resigniert auf deinen Kopf ein, in dem sich das Ego diebisch und oftmals schwer gehässig die Hände reibt. Geh den …