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Stiefmutterprobleme sind ein Tabu – denn es darf diese Schwierigkeiten nicht geben 

Aus dem grossartigen Buch von Susanne Petermann: „Du hast mir gar nichts zu sagen! Stiefmutter sein ist nichts für Feiglinge“ (Diana Verlag) – von Herz ans Herz gelegt, für die Leserinnen meines Blogs und all die anderen Frauen, die vielleicht auch irgendwann damit anfangen, die „Schuld“ bei sich zu suchen.  Ein Mut- und vor allem Kraft spendendes Werk, mit vielen wesentlichen Hintergründen, die Frauen zunächst überhaupt nicht klar sind, wenn sie aus dem gesellschaftlich gemalten Bild der farbenfrohen Neu-Familie herausfallen, und auf dem Boden der oftmals gnadenlosen Realität aufschlagen. Die „Patchwork-Lüge“ – nicht umsonst hat dieser Begriff inzwischen verbreiteten Einzug in der  familiensystemischen Fachliteratur gefunden, die Illusion ablösend, „dass doch schließlich jede Frau weiß, auf was sie sich da einlässt, wenn der neue Partner bereits Kinder hat“.  Mythos Stiefmutter – diese seltsame, schwierige, vor allem aber restlos undefinierte Rolle, welche das Ergebnis einer US-Studie nicht verwunderlich erscheinen lässt. Denn Fakt ist: wenn es gut klappt mit der Stieffamilie, dann hält man das eher den Kindern zugute. Wenn es aber nicht gut läuft, dann liegt es …

3 x 3 ist 6 oder: Themen für Eltern schulpflichtiger Kinder

„Auch pädagogisches Trallala ändert nichts an der Tatsache, dass Schule, wie wir sie kennen, nicht unbedingt kinderfreundlich ist und „artgerechtes“, natürliches Lernen ermöglicht.“ (Uta Henrich) Die Arbeit mit (zum Teil noch sehr jungen) Kindern und Jugendlichen ist ein Schwerpunkt in meiner Praxis. Neben den Kindern und Jugendlichen, die z.B. Mobbing bereits erfahren haben und akut bzw. im Anschluss symptomatisch unter den Auswirkungen leiden, arbeite ich an diversen Themen, die das Kindes- und Jugendalter betreffen. Neben der Thematik der z.B. Schul- und Prüfungsangst, zählen auch Angst- und Panikattacken, Trennungsbegleitung, Trauerarbeit, allgemeine und spezielle Gesundheitsprävention, Konfliktlösung und das chronisch kranke Kind zu meinen präferierten Gebieten. Nehmen Sie für ein erstes unverbindliches Informationsgespräch sehr gerne Kontakt zu mir auf. Herzliche Grüße, Sandra Reinheimer  

Prüfungsangst

Angst entsteht, wenn wir uns bedroht fühlen. Wir befürchten, dass unangenehme Dinge passieren und wir nichts dagegen tun können. So verhält es sich häufig auch bei Prüfungen: „Was ist, wenn ich die Fragen nicht beantworten kann oder mir absolut nichts mehr einfällt? Was ist, wenn ich einen Black out bekomme? Was ist, wenn ich durchfalle? Dann ist alles aus… Dann gibt es endlosen Stress mit meinen Eltern… Dann bin ich im ganzen Jahrgang blamiert… Dann werden alle über mich lachen… Dann bin ich wieder mal ein Versager… Dann werde ich meinen Traumjob nicht bekommen… Dann muss ich mich nochmal dem ganzen Procedere aussetzen- das schaffe ich nie… und . . . und . . . und!“ Solche und ähnliche Gedanken schwirren Prüflingen im Kopf herum und hindern sie daran, das, was sie gelernt haben, abzurufen. Auch Kinder sehr junger Klassenstufen neigen bereits dazu, z.T. massive Ängste zu entwickeln, wenn es um die erwarteten Leistungen in der Schule geht. Kinder konzentrieren sich dabei häufig auf ihre Angst, weil sie eine Prüfungssituation (noch) nicht als eine Situation erleben, in der ihr Lernen auf dem Prüfstand steht, sondern sie haben …

Trennungseltern – schafft euch Basis

Ich mag den Begriff „Scheidungskind“ nicht. Diese überzeugte Feststellung möchte ich dem nun folgenden Artikel voranstellen. Vielleicht liegt es daran, dass ich selbst ein so allgemeingültig benanntes Kind bin und im Laufe meines Lebens das eine und sicher auch andere „Hobby-anamnestisch glasklar wissende und gleichsam allumfassend verstehende „Aha“ dafür ernten durfte. (…. künstlich langgezogene, emphatische Muss-Pause folgte inklusive und stets, oh sicher…). Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich keine Schubladen mag, die ab einem gewissen Lebensalter nur noch gequält vor sich hin ächzen. Eine dritte Möglichkeit wäre, dass mich manche Begrifflichkeiten einfach zu sehr an Stempel erinnern, die man – egal wie weit entfernt man sich auch befinden mag, von dieser Klischee-bedienenden Lebenstinte – einfach nie wieder abgewischt bekommt. Verwenden werde ich ihn trotzdem, den geliebten Begriff, aus dem einfachen Grund, weil ihn nahezu jeder kennt. Ich bin außerdem „Einzelkind“ – sagte ich das schon? Und einen „Tierheimhund“ habe ich auch, ohne die Liste der „Aha- Infos“ nun endlos fortsetzen zu wollen. 

Kein Kraut gewachsen – Masern!

Den folgenden Beitrag, inkl. des entsprechenden Kommentars, kann ich euch nicht vorenthalten. Und immer wieder bestätigt es sich: „Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen!“ – Hier der Artikel über das postinfektiöse Geschehen SSPE bei einer 4 jährigen kleinen Patientin, den mir meine Kinderschutz- Freundin Christine weiterleitete. Artikel:  Ariana und ihr Kampf mit SSPE Und ein ausgewählter Kommentar dazu: „Mir scheint, das Kind hat sich bei einem geimpften Kind angesteckt. Das ist ja der Witz. Die Geimpften werden krank. Man muss ungeimpfte Kinder vor den geimpften Kindern schützen. Oder das Kind hat eine ganz andere Erkrankung. Hört sich nach Nervenschädigung an, und die kann sich das Kind sonstwo geholt haben.“ (Anm. der Redaktion: „Hilfe, ich brauche Laufschuhe!!! Ist diese unerträgliche Dummheit anders nicht zu ertragen!!!“) Hier geht es zum Impfblog, für all die Eltern, die eine Notwendig ersehen, ihre Kinder zu schützen! In diesem Sinne… Einen fröhlichen Montag in Deutschland!

Impfen rettet Leben!

Vor wenigen Tagen bekam ich die in Folge fünfte E-Mail, mit der direkten und erneut doch recht besorgt klingenden Frage an mich: „Aber Sandra, wenn du nun die HP- Ausbildung machst… was ist denn dann mit deiner bisherigen klaren Haltung zur Thematik Pro-Impfen??? Passt das denn dann überhaupt noch???“ – Und an dieser Stelle möchte ich zunächst die Menschen beruhigen, die mich nun seit vielen Jahren aus dem Arbeitsbereich Kinderschutz/ -prävention kennen. Meine innere, überzeugte und sicherlich auch fachlich versierte Einstellung zur Thematik Impfen hat sich nicht geändert. Und sie wird sich nicht ändern! Leider muss auch ich derzeit die eine und andere abendliche Unterrichtsstunde meiner Ausbildung ertragen, in der Dozentin XY – auf der Basis „Ich bin bereits Heilpraktikerin und weiß das deshalb ja sooooo genau!“ in ihre eigentlichen (!) Unterrichtsthemen subtil oder offensiv die Message einfließen lässt „wie böse, böse doch all diese Impfungen sind, und dass man sich – als Eltern – doch sehr gut überlegen sollte, ob man so einen schwerwiegenden Eingriff bei seinem Kind durchführen lässt!“ –

Verteil die roten Karten fair!

Ungeachtet der Tatsache, dass es gefühlt ca. 5 Millionen Erziehungsratgeber gibt – wenn das mal hinkommt – die in Hülle und Fülle und in nahezu allen Varianten zu erwerben sind auf diesem Erdball, gibt es einen einzigen Satz, den ich persönlich loswerden möchte. Einen für mich elementaren Leitsatz, mit der imaginären Leuchtpistole nahezu dreifach in die Luft geschossen, wenn ich an das Thema Erziehung denke ;-) WENN…. DANN…!  Und wenn ihr mich persönlich fragt? Ich könnte schwören, dass dieser Satz der passende Schlüssel ist zu nahezu allen Türen, die Eltern in ihrem täglichen Erziehungs-Dasein ab einem gewissen Zeitpunkt mehr oder minder mit der Brechstange öffnen müssen… Wie soll ein Kind sein Verhalten positiv verändern können, wenn es bereits eine Sanktion erfährt, noch BEVOR es anders handeln und agieren konnte? Meint: was für einen Effekt hat es, wenn ein Kind sanktioniert wird, ohne dass es zuvor selbst aktiv Einfluss nehmen konnte, genau diese Sanktion abzuwenden? Ist das nicht eine sehr unfaire rote Karte? Noch dazu ohne jeglichen Lernerfolg für das weitere Spiel? Praktisch: „SO, jetzt reicht es mir! …