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Vielleicht müssen wir erst verstehen, dass wir eben nicht nur liebende Partner sind, sondern ganz primär und so völlig nüchtern betrachtet, erstmal Menschen? Menschen mit Launen, Phasen und ja, auch Menschen mit Stimmungsschwankungen. Vielleicht müssen wir erst verstehen, dass es ein sehr vermessener Anspruch ist, zu erwarten, dass eine Beziehung nur etwas wert ist, wenn sie sich stets und zu jeder Zeit „stabil glücklich“ fühlt? Vielleicht müssen wir erst verstehen, sofern keine ernsthaften Probleme zugrunde liegen (wie auch immer diese jeder einzelne für sich nun definiert…), dass Phasen einer Beziehung auch einfach mal durchgestanden werden können? Einfach so, ohne dauernd alles und jedes zu interpretieren und vor allem wieder einmal überzuinterpretieren? Ohne dauernd zu dramatisieren? Einfach so, mit dem sicheren Gefühl, erst mal abwarten zu können und zu wollen, was wirklich dahintersteckt? Um sich dann ganz entspannt auch wieder anzunähern?

Diese Phasen, in denen es nicht immer und jeden Tag gleichbleibend läuft, diese Phasen gibt es auch in Freundschaften. Warum darf es sie nicht zwischen Liebenden geben? Vielleicht müssen wir erst verstehen, dass es nicht die Lösung ist, sich im ersten oder zweiten Tief sofort zu trennen? Vielleicht schaffen wir es dann auch mal auf 7 Jahre?

Oder gleich 8?

sandrareinheimer.com