Monat: April 2016

Prüfungsangst

Angst entsteht, wenn wir uns bedroht fühlen. Wir befürchten, dass unangenehme Dinge passieren und wir nichts dagegen tun können. So verhält es sich häufig auch bei Prüfungen: „Was ist, wenn ich die Fragen nicht beantworten kann oder mir absolut nichts mehr einfällt? Was ist, wenn ich einen Black out bekomme? Was ist, wenn ich durchfalle? Dann ist alles aus… Dann gibt es endlosen Stress mit meinen Eltern… Dann bin ich im ganzen Jahrgang blamiert… Dann werden alle über mich lachen… Dann bin ich wieder mal ein Versager… Dann werde ich meinen Traumjob nicht bekommen… Dann muss ich mich nochmal dem ganzen Procedere aussetzen- das schaffe ich nie… und . . . und . . . und!“ Solche und ähnliche Gedanken schwirren Prüflingen im Kopf herum und hindern sie daran, das, was sie gelernt haben, abzurufen. Auch Kinder sehr junger Klassenstufen neigen bereits dazu, z.T. massive Ängste zu entwickeln, wenn es um die erwarteten Leistungen in der Schule geht. Kinder konzentrieren sich dabei häufig auf ihre Angst, weil sie eine Prüfungssituation (noch) nicht als eine Situation erleben, in der ihr Lernen auf dem Prüfstand steht, sondern sie haben …