Monat: Februar 2016

Dein Widerstand klebt

Widerstand schieben. Nicht selten sogar maximalen (!) Widerstand. Häufig gegen Expartner, Lebensumstände, Menschen der Vergangenheit. Je intensiver ein Widerstand geschoben wird, desto höher ist die Erfolgsquote! Nämlich: genau diesen „Widerstands-Inhalt“ im Leben maximal festzuhalten. Wenn wir schieben, abwehren, nicht „an uns haben wollen“, mit was schieben wir denn? Bildhaft erstmal mit den Händen. Abwehrhaltung (Hände hoch), wegschieben (Hände schieben nach vorne). Und in dem Moment berühren unsere Hände wen oder was? Genau! Das, was du schiebst, es klebt förmlich an deinen Händen. Das, was du schiebst, du hältst es nahezu akribisch bei dir. Und du „verbindest“ dich damit, immer und immer wieder, obwohl du eigentlich genau das Gegenteil möchtest. In dem Moment, in dem du deinen Widerstand aufgibst (was nicht heißt, dass du zwangsläufig in den Friede- Freude- Eierkuchen- Modus wechselst, oh nein!), und willentlich entscheidest in die ANNAHME zu gehen, durchzulassen, die Arme entspannt und innerlich ruhig herunter zu nehmen, die Handflächen locker nach außen zu richten, hast du keine Widerstandsfläche mehr. Ohne diese (nennen wir sie mal “ klebenden Hände“) hast du gleichsam …