Jahr: 2016

Ein Weihnachts(ge)DANKE für Euch

Danke sagen für das große Jahr, für die wunderbare Zeit, für so viel Liebe, so viel Leben und für das, was bleibt. Liebe Leserinnen und Leser von Follow your InnerVoice! Bei meinen Klientinnen und Klienten habe ich mich gestern bereits von Herzen bedankt… für all das Wertvolle, hier in meinen Praxisräumen, in denen ich gerade sitze (direkt über den Dächern des hell erleuchteten Koblenzer Weihnachtsmarktes) und nun diese Zeilen schreibe. Mein Danke für das Vertrauen, die erlebte Zeit und die vielen mutigen Stunden in der gemeinsamen Arbeit, die Hoffnungsmomente und freudvollsten Glückstränen, aber auch die Talfahrten und Sturzbäche, bevor sich so manches Symptom verabschieden durfte. Meine Arbeit mit so vielen tollen Menschen, die mich 2016 in meiner Koblenzer Praxis besuchten, mit denen ich einmal quer über den Kontinent skypte oder die Muscheln der Telefone heiß telefonierte, machte das Jahr 2016 zu einem sehr besonderen Jahr für mich. Und auch für meine Leserinnen und Leser hier in meinem Blog habe ich mir etwas überlegt, um Danke zu sagen… für euer Hiersein, Mitlesen, eure Zeilen an mich, die vielen …

Negative Glaubenssätze oder: Vorstellung ist Wirklichkeit. 

Je mehr wir glauben,  dass wir von allem um uns herum getrennt sind…  dass wir Dingen ohnmächtig gegenüberstehen…  dass wir Opfer sind…  dass alles nur zufällig ist und unser Leben aus einer nicht überschaubaren chaotischen Abfolge besteht…  dass es in der Welt ungerecht zugeht…  dass wir keinen Einfluss auf Krankheiten haben… dass uns in unserem Leben nicht mehr zusteht… dass Glück oder Pech wahllos verteilt werden…  dass uns unser Körper fremd ist…  dass wir zu unfähig, zu unattraktiv, zu unvollkommen sind…  dass wir keinen Einfluss auf unsere eigene Kreativität, unseren Erfolg, unsere Beziehungen, unsere Lebenswelt und damit unser komplettes Sein haben…  je mehr wir all dies glauben…  desto mehr werden wir uns exakt (!) in dieses beängstigende Leben hineinbewegen.  (Impuls-Quelle: Das Gesetz der Resonanz) Die sog. Selbstlimitation – kaum eine Fähigkeit haben viele Menschen bisher mehr zur Perfektion gebracht, als sie.  Sich selbst limitieren -täglich- indem wir uns einreden etwas nicht, nicht gut genug oder nicht so gut wie andere zu können. Selbstlimitation, indem wir uns einreden -täglich- dass „etwas“ (Begebenheiten, Situationen, Verhalten, Dinge…) „schließlich …

Und? Warum mache ich das? 

Würdest du dir bei jeder deiner unzähligen täglichen Handlungen nur einmal ganz bewusst diese Frage stellen: „Warum mache ich das?“ – vielleicht würde es dich ganz plötzlich einen Moment innehalten lassen. Vielleicht wäre das auch der Moment der Erkenntnis, viel zu oft lediglich dem Strom, anstatt dem eigenen Denken zu folgen. Stellst du dir bei allem, was du Tag für Tag so tust, überhaupt mal die klare klare Frage an dich selbst, „ob du das tun sollst, oder nicht?“.  Wenn du dieses Bewusstsein erst einmal eingeschaltet hast, und lernst, es dann auch ganz gezielt zu benutzen, werden viele Bilder, die du vorher in deinem Kopf hattest, Stück für Stück zerfallen. Und erst dann wird sich das wahre Bild zeigen. Dies wäre er, der großartig gefühlte Moment, in dem wir ausschließlich nur noch unserem eigenen Denken folgen, anstatt uns weiterhin viel zu oft wie ein Blatt um Wind zu bewegen.  Frag dich viel, viel öfter: „Warum mache ich das?“. Und dann: dir ein wunderbares Gefühl beim täglichen Erwachen, Liebes.  Das Erkennen genau dieser bewussten,  wie vielfach …

3 x 3 ist 6 oder: Themen für Eltern schulpflichtiger Kinder

„Auch pädagogisches Trallala ändert nichts an der Tatsache, dass Schule, wie wir sie kennen, nicht unbedingt kinderfreundlich ist und „artgerechtes“, natürliches Lernen ermöglicht.“ (Uta Henrich) Die Arbeit mit (zum Teil noch sehr jungen) Kindern und Jugendlichen ist ein Schwerpunkt in meiner Praxis. Neben den Kindern und Jugendlichen, die z.B. Mobbing bereits erfahren haben und akut bzw. im Anschluss symptomatisch unter den Auswirkungen leiden, arbeite ich an diversen Themen, die das Kindes- und Jugendalter betreffen. Neben der Thematik der z.B. Schul- und Prüfungsangst, zählen auch Angst- und Panikattacken, Trennungsbegleitung, Trauerarbeit, allgemeine und spezielle Gesundheitsprävention, Konfliktlösung und das chronisch kranke Kind zu meinen präferierten Gebieten. Nehmen Sie für ein erstes unverbindliches Informationsgespräch sehr gerne Kontakt zu mir auf. Herzliche Grüße, Sandra Reinheimer  

Und was ist… Liebe? 

So oft wird sie laut, die -so gefühlt- Frage aller Fragen:  „Was ist Liebe?“.  Oder in ähnlicher Variante, wenn auch wieder ganz anders „Woher weißt du, ob du verliebt bist oder liebst!?“  Liebe – ein Phänomen der Menschheitsgeschichte. Liebe – in so vielen unterschiedlichsten Facetten vorhanden. Oder auch nicht.  Eine anschauliche Betrachtung geben nachfolgend die Autoren Sternberg et al. Vielleicht für all jene, die sich momentan fragen,“ was es denn ist, was sich da grad so beinahe wie Liebe fühlt“, oder auch: „was es vielleicht auch nicht ist…“ obwohl man doch so zig-fach sicher war…  Nun, ein kleiner Exkurs über die Liebe…  „Bei der Nicht-Liebe ist keine der drei Komponenten:  Vertrautheit Leidenschaft und  Entscheidung/ Bindung)  vorhanden, so dass die meisten oberflächlichen Interaktionen zwischen Menschen dieser Kategorie zuzuordnen sind. Sympathie beansprucht die Komponente der Vertrautheit bzw. Verbundenheit, wobei Sympathie in diesem Kontext in Bezug auf Gefühle zu verstehen ist, die für kurze Beziehungen und Freundschaften charakteristisch sind. Verliebtheit beinhaltet etwa die Liebe auf den ersten Blick, in der die Komponente der Leidenschaft vorrangig ist. Bei der …

Das morphische Feld „Job“ – und seine Tentakel

Dass ein Job – inklusive seines natürlich auch hier vorhandenen morphischen Feldes- den optimalen Nährboden für Dysbalance, Blockierungen (fortgeleitet in viele weitere Lebensbereiche, wie Partnerschaft, Familie und Freundeskreis…) und leider auch daraus resultierende psychosomatische Symptomatiken oder körperliche Erkrankungen darstellt, ist vielen Menschen (bewusst oder unbewusst) leider nicht immer klar. So scheint es zumindest, wenn man Schilderungen ernst nimmt, in denen Menschen aufzeigen, welchen, für sie (gefühlt) oft unerträglichen Bedingungen und Zuständen sie sich nahezu täglich unterwerfen. Oft ist es unglaublich, welche „Tonnen“ an Belastung hinsichtlich dieses täglichen beruflichen Erlebens als „normal“ hingenommen und auch ausgehalten werden, obwohl Symptome der körperlichen und/ oder psychischen Beeinträchtigung längst vorhanden sind. In meinen Coachings mit KlientInnen wird nicht selten die Frage laut (… obwohl es sich doch eigentlich um ein ganz anderes Thema bzw. Problem handelte, mit dem sie in meine Praxis kamen…, wie sie später feststellen) „warum dieser Job weiterhin so selbstverständlich und unausweichlich ausgeübt wird?“. Die Antworten gehen mit vielschichtigsten, natürlich zunächst auch sehr einleuchtenden (sprich: vernünftigen) Begründungen einher. Näher hingeschaut ist diese ertragende Selbstverständlichkeit jedoch sehr, sehr …

Angst und Panik – Coaching im September 

Ängste „fressen“ Menschen von innen, mit z.T. stärksten, daraus resultierenden Einschränkungen im Außen. Fokussiertes/ generelles Vermeidungsverhalten, die sog. „Angst vor der Angst“, körperliche Symptome, Hoffnungslosigkeit, Einschränkungen in Job und Privatleben, lange (und leider inzwischen in keiner Relation mehr zum Leidensdruck Betroffener stehende) „Wartelisten“, um notwendige Hilfe zu erfahren.  Eine Strategie von Ängsten ist wahrscheinlich ihr sehr gekonnter Einsatz maximaler Manipulationsfähigkeit. Nicht umsonst lassen Ängste viele Betroffene zunächst von Arzt zu Arzt und Arzt und nochmal Arzt laufen, bis es irgendwann „Klick“ macht. Und begriffen wird, dass hier nicht, wie eigentlich erhofft, etwas Somatisches seine klare Sprache spricht, mit eben z.T. heftigsten, unangenehmsten und auf Dauer unerträglichsten Symptomen. Ängste sind vielschichtig, sowohl in der Art und Weise ihres Auftretens, als auch in der Konsequenz für Betroffene. Das, was manchmal ganz harmlos beginnt (ein erstes Gefühl von „Beklemmung“ in einem Fahrstuhl, das Gefühl „schlecht Luft zu bekommen“ in einer überfüllten Einkaufsmeile, ein plötzlich einsetzendes, scheinbar unerklärliches Herzklopfen, Schwitzen oder kurzfristiger Schwindel, ein „ungutes Gefühl“ mit dem Auto über Brücken und/oder durch Tunnel zu fahren, ein „Inneres Schreckgefühl“, …