Monat: April 2015

Wahrheit macht Arbeit

Ich sehe was, was du nicht siehst Und genau das ist sie. Unsere selektive Wahrnehmung, auf einen kurzen Nenner gebracht. Frag dich doch mal selbst, in welchen (beobachtenden) Situationen deines Tages auch immer: „WAS siehst du gerade?“ Oder treffender: „Was GLAUBST du, zu sehen?“.  Und genau darum geht es in deinem Alltag. „Was GLAUBST du, zu sehen?“.

Nicht alles, was ich denke und für wahr halte ist wahr

„Verrückter Satz“, wirst du vielleicht denken. „Ich weiß doch schließlich genau, was ich denke und anschließend mit diesen Gedanken mache! Ich bin doch schließlich klar im Kopf!“  Das wäre sehr schön, wenn dem so wäre… Du musst es dir mal so vorstellen: egal was du tust oder erlebst, dauernd bewertest du es (bewusst und leider auch unbewusst!) als „gut“ oder „schlecht“. „Ich finde das gut, wie sich Person XY verhält“, „Ich bin genervt, weil man sowas doch nicht sagt, was XY da gestern gesagt hat“, „Ich finde das gut, dass XY so handelt“ usw., usw., usw. – nahezu 24 Stunden lang.  

Warum es nie der Inhalt ist – von Bildchen, Wunschklienten und deinem TUN.

Vor ein paar Tagen unterhielt mich mit einer Freundin. Ich würde sie als Meisterin des revolutionären Marketing bezeichnen, mit treffsicherstem Zielblick und einem absoluten Feinschliff- Know how für die wesentlichen Strategien einer erfolgreichen Klientengewinnung – wie ihr eigenes Business zeigt :-) Wie es ihrer Art entspricht, kam sie recht schnell auf den Punkt. „Sandra, dein Content- Marketing ist ja ganz nett, klar, aber was soll es letztendlich bringen? Wenn du mich fragst, es ist alles andere als zielgerichtet, Gedanken FOR FREE in die Welt zu geben. Und eine Facebook- Fanseite? Was passiert da groß, außer, dass Leute Impulseingaben lesen und diese dann ggf. liken!?“ Wie wäre das Leben ohne unsere „Spiegel- Freunde“? Sicherlich langweilig. Nahezu trostlos. Und bestimmt auch um ein vielfaches ärmer. Ärmer an Nahrung für den eigenen Kopf. Gewidmete Artikel – vielleicht liebe ich sie genau deshalb sehr!? :-* 

Deine Schuld – oder auch nicht. Die Kunst wieder aufzustehen.

Nach Stefan Vanistendael versteht man unter der sog. Resilienz „die Fähigkeit Erfolg zu haben, zu leben, sich auf sozial akzeptierte Weise positiv zu entwickeln – trotz Stress oder anderer Umstände, die normalerweise das Risiko eines negativen Ausgangs erhöhen“. Und vielleicht wird er irgendwann kommen. Der Tag, an dem die „große Prüfung“ da ist und das Unglück auch an deine Tür klopft. Und oft ist es dann sehr, sehr schwer – für manche Menschen nahezu unmöglich – sich nicht schuldig zu fühlen. Woran liegt das?