Schlagwörter

, , ,

id_77181_195310

Und kaum eine Mutter, die diesen Zustand im Laufe der „Pampers- Zeit“ ihres Kindes erlebt hat, kann von sich behaupten, dass sie ihn nicht nachfühlen kann… diesen Schmerz, den man nahezu auf der eigenen Haut „schreien hören“ kann, bei jedem erneuten Wickeln…

Wenn man heute in den unzähligen „Schnuller- Foren“ liest, wie viele Mütter dort nahezu verzweifelt um Rat fragen, „weil sie alles schon probiert haben, es aber nicht besser wird, und sie einfach nicht weiter wissen“, und wenn man dann liest, wie x-fach dann 1000 und eine Behandlungsempfehlung anderer Mütter gepostet werden, die alle versprechen „das Mittel der Wahl zu sein“ – ja… dann kann einem – mir in diesem Fall auch – ein bisschen arg schwindelig werden. Zudem betroffene Mütter sicherlich 5 Jahre beschäftigt wäre, würden sie alle nun aufgelisteten „Wundermittel“ tatsächlich anwenden und bei ihrem Kind ausprobieren wollen.

Die Realität auf deutschen Wickeltischen sieht in der Regel so aus, dass das Baby auf einmal wund ist – dann und wann passiert es tatsächlich nahezu über Nacht – und Mütter zunächst gar nicht einordnen können: „Woher kommt das denn nun?“. Eine Ursachenanalyse steht dann an erster (!) Stelle, bevor geschmiert, gebadet und betupft wird! Ist die Ursache nicht behoben, kann sich der Hautzustand nicht bessern! 

Dann geht es meistens in ganz klassischer Manier weiter :-) Muttern befragt zunächst natürlich den Kinderarzt. Er verschreibt eine Creme oder empfiehlt die rezeptfreie Variante XY. Muttern schmiert brav 2 Tage lang das alles versprechende Mittel und stellt dann fest: „Nein, die Haut wird nicht besser!“. Die Creme landet in der Schublade. Verzweiflung macht sich breit. Nun werden nacheinander die Ratschläge der eigenen Mutter, der Schwiegermutter, der besten Freundin, der Nachbarin, der Krabbelgruppen- Kollegin, der Kita- Leitung, der einstigen Hebamme, der Apothekerin und die Empfehlungen des eigenen Hausmittel- Lexikons von Seite 179 ausprobiert. Binnen einer Woche wird das Kind nun hoffnungsvoll mit unzähligen „Substanzen und Techniken“ konfrontiert, oft nach dem Motto: „Viel hilft viel!“ und „morgens das, abends das, nachmittags aber das noch dazwischen… nun ist alles drauf… kann ja jetzt nur besser werden!“… besser wird es aber leider nicht. Im Gegenteil. Der Po sieht immer schlimmer und schlimmer aus… Muttern ist verzweifelt, so, dass sie bei jedem Wickeln inzwischen am liebsten mitweinen würde. Sie traut sich kaum noch, Stuhl- und Urinreste maßgeblich zu entfernen, weil ihr allein bei der Vorstellung, diese inzwischen entzündliche, massiv gerötete, häufig nun bereits „offene Haut“ zu berühren und da auch noch „drüber zu wischen“, eigene Schmerzen verursacht… verständlich, ja. Und in den Wickelräumen der Kitas hört man die Kinder brüllen, nachdem man sie erst einfangen musste (… denn sie wissen leider, was ihnen blüht auf der Kommode!) und das Gefühl bleibt: „Wund sein gehört vielleicht irgendwie zu jeder Kindheit dazu…?“.

Nein! :-) Eben nicht :-) Zumindest nicht, wenn man sehr genau weiß, was zu tun ist, wenn das Baby wund ist. 

Kaum etwas beeinträchtigt die Ruhe, die Fröhlichkeit und die Harmonie eines Babys (oder Kleinkindes!) so sehr, wie ein „wunder Po“.

Liebe Mütter, die ihr diesen Blog besucht, liebe Freundinnen von Müttern, die ihr diese nicht mehr mitleiden sehen möchtet, liebe „Kindermöger“, die ihr gerne jemandem helfen möchtet, der ganz verzweifelt ist wegen des Babys Haut. Schickt den Link zu diesem Beitrag gerne weiter oder schreibt mir (sofern ihr die MUTTER bzw. Erziehungsberechtigte seid!) eine Nachricht. Ich melde mich dann sehr gerne (…zu Wort :-), so dass es eurem Kind bald, bald wieder gut gehen wird).

Liebe Grüße!

sandra